Liest das überhaupt jemand? Wenn nicht, wird das eben ein „Liebes Tagebuch“-Eintrag.
Als ich Zugut in Zeiten der Pandemie gestartet habe, hatte ich viel Zeit. Zeit für den Blog, Zeit für schöne Fotos und halbwegs durchdachte Beiträge. Seitdem hat sich einiges getan und geändert: Die Zeit ist knapper geworden – und damit ist auch der Anspruch an makellose Fotos und perfekte Beiträge gegen Null geschlittert.
Ich koche aber noch immer mit Leidenschaft, probiere Neues aus und komme immer wieder auf diesen Blog zurück, um meine eigenen Rezepte nachzuschlagen. Vor knapp einem halben Jahr sind wir in ein Haus auf dem Land gezogen. Der Platz und die Natur haben mir völlig neue kulinarische Perspektiven eröffnet. Nur die liebe Zeit … die ist nicht mehr geworden, eher im Gegenteil.
So, now what? Lasse ich den Blog weiterhin ruhen oder produziere ich weiter Content und nutze diese Seite eher als Familienkochbuch und persönliches Nachschlagewerk? Ja!
Ich mache weiter. Aber: Ich lasse die Texte nicht mehr groß Korrektur lesen und zücke auch nicht mehr die Spiegelreflexkamera für jedes Bild – mein iPhone muss ab jetzt herhalten. Ich jage weder Sponsoren, SEO-Rankings noch Awards hinterher. Ihr werdet hier keine ewig langen Romane vor dem eigentlichen Rezept finden (yay!), dafür aber ab und zu persönliche Anekdoten, die ich mit den Gerichten verbinde.
Wenn ich diese Zeilen so lese, denke ich, dass Zugut einen neuen Untertitel verdient hat: „Liebes (Koch-)Tagebuch“.
Deshalb geht es heute auch direkt los mit einer neuen Kategorie, die meine aktuelle Obsession mit dem WECK-System widerspiegelt.
Ich hoffe, ihr findet hier das eine oder andere Rezept, das ihr nachmachen wollt!
