Szechuanchiliöl

von zugut
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„Bitte stelle endlich das tolle Chiliöl online“ meinte eine Kollegin vor Kurzem. Eine super Idee, denn wir haben im Moment keines. Das letzte Chiliöl war ein Versuch des „Chile Crisp“ von Bonappetit, bin aber kläglich daran gescheitert, denn der viele Knoblauch und die Schalotten wollten einfach nicht knusprig werden. Wie dem auch sei, das Öl hat super geschmeckt und war ratze-fatze weg.

Chiliöl

Das Szechuanchiliöl habe ich schon oft gemacht und halte es für äußerst gelingsicher. Was dieses Szechuanchiliöl so besonders macht sind die Szechuanpfefferkörner, die gemörsert hineingemischt werden. Szechuanpfeffer ist meine Gewürzentdeckung des Jahrzehnts. Sie schmecken wie nichts was ich bisher gekannt habe und die Mischung aus leichter Schärfe und Säure, gepaart mit der betäubenden Wirkung der Körner, stellt ganz schön interessante Sachen im Mund an. Ihr müsst sie probieren!

Das Chiliöl ist mit von mir verwendeten Zutaten interessanterweise nicht scharf, obwohl das verwendete Chilipulver zum Beispiel das Kimchi sehr scharf macht. Weiß jemand, warum das so ist? Bitte hinterlasst mir ein Kommentar.

Wir verwenden das Chiliöl gerne für Gegrilltes, um gutes Brot reinzutunken oder auch um Ramen zu würzen. Auch beim good old Kartoffelpüree macht’s sich gut. Wegen der geringen bis nicht vorhandenen Schärfe, wird das Öl auch gerne von unseren Kindern gerne über Eier, Gemüse oder Nudeln geträufelt.

Die Zutaten für dieses Öl sind recht einfach in einem asiatischen Supermarkt zu besorgen. Die Anschaffung des koreanischen Chilipulvers*, trotz der Riesenverpackungsgröße, lohnt sich auf jeden Fall, ihr werdet es bald auch fürs Kimchi brauchen.

Chiliöl
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Szechuanchiliöl

Zubereitungszeit10 mins
Kochzeit5 mins
Gesamtzeit15 mins
Portionen: 200 g

Zutaten

Zubereitung

  • Das Öl und ein kleines Stück (ca. 2x2cm groß) ungeschälten Ingwer aufwärmen.
  • Währenddessen den Sesam in einer Pfanne ohne weitere Fettzugabe anrösten und etwas abkühlen lassen.
  • Ein hübsches Gefäß für das Öl aussuchen (ich verwende ein Weckglas) und die trockenen Zutaten hineingeben: Sesam, Sternanis, Lorberblatt, Chilipulver, die zerstoßenen Szechuanpfefferkörner, Salz und anschließend auch 1 EL Sesamöl. Umrühren.
  • Den mittlerweile schön braun gewordenen Ingwer aus dem Öl rausfischen und das heiße Öl (ihr passt auf, eh klar) über das scharfe Potpourri gießen. Die Hitze ihres tun lassen, die entfaltenen Gerüche genießen und, wenn sich das ganze etwas beruhigt hat, umrühren. Abkühlen lassen und bei Zimmertemperatur verschlossen lagern.
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