Palak Paneer

von zugut
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Am Ende der indischen Woche angekommen, präsentiere ich euch ein Rezept für die vegetarische Königin der indischen Küche: Palak Paneer. Die Zutatenliste ist hier ziemlich lang und die Zubereitung ist etwas anspruchsvoller, aber es lohnt sich alle Male!

Palak Paneer

Wir hier lieben Spinat. Ohne Ausnahme alle in der Familie. Die Kinder sind etwas „vorsichtig“ beim Blattspinat (wegen der Konsistenz), aber alles in allem geht Spinat immer. Auch Palak Paneer ist eines der Lieblingsgerichte der Kinder und fehlt so gut wie nie bei diversen Familienabenden, die meistens, weil es alle lieben, indisch gehalten werden.
Bei unseren indischen Tafeln gibt es immer mehrere Speisen: ein Salat darf nie fehlen, Karotten Kosambari hat sich da etabliert. Ab und zu bereite ich eine Raita zu. Lange Zeit war Spinatraita (mit viel Knoblauch und Kreuzkümmel) mein Liebling, wurde aber nach und nach von der Kichererbsenraita ersetzt. Ein Dal (Linsengericht) ist auch immer dabei, wobei Dal Palak (schon wieder Spinat) zu meinem Lieblingsdal gehört. Dann gibt es Reis, wenn ich Zeit und Lust habe, Naan, indisches Fladenbrot und 1 oder 2 Chutneys. Über all diese Speisen werde ich mich getrennt auslassen, heute aber kochen wir gemeinsam Palak Paneer!

Paneerwürfel

Paneer kriegt man in asiatischen Supermärkten oder man googelt es und macht es selbst. Bei allem Kochenthusiasmus mache ich das nicht, aber bitte, macht ihr nur. Man braucht nur viel Milch, Zitronensaft und Zeit und gute Nerven, wenn er nicht so will wie man ihn braucht.

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Palak Paneer

Zubereitungszeit20 mins
Kochzeit40 mins
Gesamtzeit1 hr
Portionen: 4

Zutaten

  • 4 EL Öl
  • 1 Packung Paneer (unsere hatte 430g)
  • 1 Zwiebel
  • 5 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 Zimtstange
  • 5 Kardamon
  • 3 Nelken
  • 1 Lorberblatt
  • 2 Tomaten
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 Prise Chilipulver
  • 700 g junger Spinat (tiefgefroren)
  • 50 ml Schlagobers
  • 1 EL Garam Masala

Zubereitung

  • Öl in einem flachen Topf erwärmen und in Würfel geschnittenen Paneer von allen Seiten anbraten (Achtung, spritzt wie irre!). Die angebratenen Würfel auf ein mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen.
  • In das übriggebliebene Öl (ein bisschen könnt ihr weggießen, wenn zu viel da ist), die Gewürze am Stück: Zimtstange, Kardamon, Nelken und den Loberblatt hineingeben und bei kleiner Flamme anbraten bis sie duften.
  • Kleingeschnittene Zwiebel hineingeben und glasig andünsten, erst jetzt den kleingeschnittenen Knoblauch und den geriebenen Ingwer hineingeben und für 1 Minute anbraten.
  • Würfelig geschnittene Tomaten dazugeben und solange dünsten, bis das Wasser verdunstet ist. Jetzt Kurkuma und Chilipulver dazugeben und einige Sekunden kochen.
  • Passierten Spinat dazugeben und zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen.
  • Paneerwürfel und das Obers hineingeben und abschmecken.
  • Vom Feuer nehmen, Garam Masala reinmischen.

Tipp:

  • Ihr könnt auch frischen Spinat verwenden. Dazu bitte den Spinat blanchieren und bis zu der Konsistenz die ihr mögt pürrieren. 
  • Die akribischen Angaben bei den Gewürzen (5 Kardamon etc.) sind nicht umsonst da. Ihr wollt die Gewürze nach dem Kochen wieder rausfischen und das macht ihr am einfachsten wenn ihr wisst wie viele überhaupt drinnen sind. Oder ihr lässt sie drinnen und riskiert einen tauben Zahn plus Geschmacksverlust, solltet ihr das Glück haben auf eine Nelke zu beißen.
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