Mangoldwickel – Sarmice od zelja

von Admin
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Um diese Jahreszeit wuchert Mangold wie verrückt bei uns (und hört bis Herbst nicht damit auf), deswegen zeige ich euch ein Mangoldrezept aus meiner Kindheit: Mangoldwickel oder Mangoldsarma 😉 Es wird nach ähnlichem Prinzip wie die große Schwester, Sarma, gemacht, nur passt es besser zum Sommer und der wärmeren Jahreszeit.

Mangoldwickel
Auflaufform voller bunte Mangoldwickel

Solltet ihr euch fragen was das für eine Mangoldsorte ist die so wuchert und so umwerfend aussieht – Das sind Fireworks*.

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Mangoldwickel

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Zutaten

  • 20 Mangoldblätter schön groß
  • 1 Zwiebel feingewürfelt
  • 400 g Faschiertes gemischt
  • 100-150 g Langkornreis roh
  • 1-2 TL Paprikapulver
  • 1/2 Bund Petersilie fein gehackt
  • Salz, Pfeffer, Etwas Öl

Zubereitung

So bereitest du den Mangold und die Füllung vor

  • Zuerst geht es an den Mangold: Die Stiele der Mangoldblätter schneidest du ab und stellst sie erst mal beiseite – die brauchen wir gleich noch. Von den Blättern schneide ich den dicken Strunk unten eventuell etwas flach oder ganz heraus, damit man sie später einfach besser wickeln kann.
    Für die Füllung erhitzt du 1 EL Öl in einer Pfanne und schwitzt die kleingewürfelte Zwiebel etwas an. Dann das Faschierte dazugeben und kurz anbraten. Keine Sorge, es muss noch nicht ganz durch sein. Zieh die Pfanne von der Flamme und gib die Gewürze, die Petersilie und die Tasse ungekochten Reis dazu. Jetzt alles einmal ordentlich durchmischen.
    Den Ofen schon mal auf 20 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Trick für die Auflaufform und Wickeln

  • Schnappt euch nun eine Auflaufform und fettet sie mit ein bisschen Öl ein. Jetzt legen wir die beiseitegelegten Mangoldstiele flach auf den Boden der Form. Die dienen uns gleich als Pufferzone, damit nichts anbrennt – und im Sud gegart schmecken sie auch noch absolut köstlich!
    Bringe etwa 2–3 Fingerbreit Wasser in einem flachen Topf oder einer Pfanne zum Kochen. Die Mangoldblätter blanchieren wir nacheinander für jeweils ca. eine Minute. Aus dem Wasser fischen, kurz ausbreiten und mit ungefähr 1 EL der Fleischfüllung belegen.

Meine Wickel-Taktik

  • Nun, hier gibt es mehrere Methoden und ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass meine Taktik die beste ist. Aber ich mache es so: Das Fleisch kommt auf das Strunkende des Blattes, dann wird es einmal von dieser Seite eingeschlagen. Danach schlage ich die Seiten ein, um quasi den Inhalt zu sichern (das funktioniert ehrlicherweise besser schlecht als recht…) und rolle es fertig auf.
    Legt die fertigen Rollen mit dem Falz nach unten direkt auf die Stiele in der Auflaufform. Mit den restlichen Blättern verfahren wir genauso.

Ab in den Ofen

  • Wenn alle Wickel fest in der Form liegen, gießen wir die Auflaufform mit Wasser an – die Wickel sollten gerade so nicht ganz bedeckt sein. Jetzt die Form mit einem Deckel oder etwas Alufolie verschließen und für 1 Stunde bei 200 Grad in den Ofen schieben. In dieser Zeit quellt der Reis in den Wickeln perfekt auf.
    Ich esse die Mangoldwickel am allerliebsten mit einem schnellen Dilljoghurt. Dafür schneide ich frische Dille klein und vermische sie mit etwas Salz und griechischem Joghurt.

Tipp:

Du willst es vegetarisch machen?
Kein Problem! Nimm stattdessen einfach Veggie-Faschiertes, Tofu oder nur Reis. Wenn du dich für die reine Reis-Variante entscheidest, würde ich den Reis allerdings vorher kochen und die Garzeit im Ofen auf ca. 30 Minuten reduzieren.
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