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AsiatischEinweckenRezepte

Danmuji Rezept – eingelegter Rettich für Kimbap (단무지)

von Admin 23. Juli 2026
Halbmond Danmuji
Goldener Rettich

In meiner dörflichen Pampa gibt es keinen asiatischen oder – Gott behüte – koreanischen Supermarkt (I miss u Nakwon!), also muss ich mein Danmuji selbst machen. Zum Glück ist es super einfach und super lecker. Riecht ein bissi nach Pups, schmeckt aber umso besser!

Man kann es dann ins Kimbap packen oder auch so essen. Fürs Kimbap schneide ich es in 1x1cm dicke und Noriblatt (Gim, wenn man beim koreanischen bleiben will) lange Stäbchen. Sonst in ca. 2-3mm dicke Halbkreise mit meinem V-Hobel*.

Gerade experimentiere ich mit dem Einkochen (sprich für lange Zeit Haltbarmachen) des sauereingelegten Gemüses und werde versuchen zu berichten, sobald ich ich da schlau gemacht habe. Solltet ihr aber Interesse haben euch in das Kaninchenloch zu begeben, schaut zB beim Youtube Kanal der lieben und allwissenden Steffi vorbei.

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Danmuji

Zubereitungszeit15 minutes mins
Ziehen lassen1 day d
Portionen: 0

Equipment

  • Mandoline oder V-Hobel

Zutaten

  • 1 Daikon- oder Bierrettich

Für den Sud

  • 150 ml Weissweinessig
  • 250 ml Wasser
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kurkuma

Zubereitung

  • Alle Zutaten für den Sud zum Kochen bringen und solange kochen bis der Zucker sich aufgelöst hat.
  • Währenddessen den Rettich schälen, schneiden und in ein geeignetes Gefäß (Glas eignet sich wegen Verfärbungen sehr gut) hineingeben.
  • Den Rettich mit kochendheissem Sud übergießen und mindestens einen Tag im Kühlschrank durchziehen lassen. Es schadet nicht ab und zu das Gefäss zu schütteln, wenn der Sud nicht den ganzen Rettich bedeckt.
Schon nachgekocht?Lass es uns wissen und tagge @zugut.at oder #vielzugutat. Wir freuen uns über jeden einzelnen Kommentar!
elbstgemachtes Danmuji im Weckglas – eingelegter koreanischer Rettich
Bereit für die Einlagerung im Vorratskeller

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23. Juli 2026 0 Kommentar 82 Ansichten
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Rezeptevom Balkan

Mangoldwickel – Sarmice od zelja

von Admin 23. Juli 2026

Um diese Jahreszeit wuchert Mangold wie verrückt bei uns (und hört bis Herbst nicht damit auf), deswegen zeige ich euch ein Mangoldrezept aus meiner Kindheit: Mangoldwickel oder Mangoldsarma 😉 Es wird nach ähnlichem Prinzip wie die große Schwester, Sarma, gemacht, nur passt es besser zum Sommer und der wärmeren Jahreszeit.

Mangoldwickel
Auflaufform voller bunte Mangoldwickel

Solltet ihr euch fragen was das für eine Mangoldsorte ist die so wuchert und so umwerfend aussieht – Das sind Fireworks*.

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Mangoldwickel

Portionen: 0

Zutaten

  • 20 Mangoldblätter schön groß
  • 1 Zwiebel feingewürfelt
  • 400 g Faschiertes gemischt
  • 100-150 g Langkornreis roh
  • 1-2 TL Paprikapulver
  • 1/2 Bund Petersilie fein gehackt
  • Salz, Pfeffer, Etwas Öl

Zubereitung

So bereitest du den Mangold und die Füllung vor

  • Zuerst geht es an den Mangold: Die Stiele der Mangoldblätter schneidest du ab und stellst sie erst mal beiseite – die brauchen wir gleich noch. Von den Blättern schneide ich den dicken Strunk unten eventuell etwas flach oder ganz heraus, damit man sie später einfach besser wickeln kann.
    Für die Füllung erhitzt du 1 EL Öl in einer Pfanne und schwitzt die kleingewürfelte Zwiebel etwas an. Dann das Faschierte dazugeben und kurz anbraten. Keine Sorge, es muss noch nicht ganz durch sein. Zieh die Pfanne von der Flamme und gib die Gewürze, die Petersilie und die Tasse ungekochten Reis dazu. Jetzt alles einmal ordentlich durchmischen.
    Den Ofen schon mal auf 20 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Trick für die Auflaufform und Wickeln

  • Schnappt euch nun eine Auflaufform und fettet sie mit ein bisschen Öl ein. Jetzt legen wir die beiseitegelegten Mangoldstiele flach auf den Boden der Form. Die dienen uns gleich als Pufferzone, damit nichts anbrennt – und im Sud gegart schmecken sie auch noch absolut köstlich!
    Bringe etwa 2–3 Fingerbreit Wasser in einem flachen Topf oder einer Pfanne zum Kochen. Die Mangoldblätter blanchieren wir nacheinander für jeweils ca. eine Minute. Aus dem Wasser fischen, kurz ausbreiten und mit ungefähr 1 EL der Fleischfüllung belegen.

Meine Wickel-Taktik

  • Nun, hier gibt es mehrere Methoden und ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass meine Taktik die beste ist. Aber ich mache es so: Das Fleisch kommt auf das Strunkende des Blattes, dann wird es einmal von dieser Seite eingeschlagen. Danach schlage ich die Seiten ein, um quasi den Inhalt zu sichern (das funktioniert ehrlicherweise besser schlecht als recht…) und rolle es fertig auf.
    Legt die fertigen Rollen mit dem Falz nach unten direkt auf die Stiele in der Auflaufform. Mit den restlichen Blättern verfahren wir genauso.

Ab in den Ofen

  • Wenn alle Wickel fest in der Form liegen, gießen wir die Auflaufform mit Wasser an – die Wickel sollten gerade so nicht ganz bedeckt sein. Jetzt die Form mit einem Deckel oder etwas Alufolie verschließen und für 1 Stunde bei 200 Grad in den Ofen schieben. In dieser Zeit quellt der Reis in den Wickeln perfekt auf.
    Ich esse die Mangoldwickel am allerliebsten mit einem schnellen Dilljoghurt. Dafür schneide ich frische Dille klein und vermische sie mit etwas Salz und griechischem Joghurt.

Tipp:

Du willst es vegetarisch machen?
Kein Problem! Nimm stattdessen einfach Veggie-Faschiertes, Tofu oder nur Reis. Wenn du dich für die reine Reis-Variante entscheidest, würde ich den Reis allerdings vorher kochen und die Garzeit im Ofen auf ca. 30 Minuten reduzieren.
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23. Juli 2026 0 Kommentar 93 Ansichten
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Basics

(Wie) geht es hier weiter?

von Admin 16. Juli 2026

Liest das überhaupt jemand? Wenn nicht, wird das eben ein „Liebes Tagebuch“-Eintrag.

Als ich Zugut in Zeiten der Pandemie gestartet habe, hatte ich viel Zeit. Zeit für den Blog, Zeit für schöne Fotos und halbwegs durchdachte Beiträge. Seitdem hat sich einiges getan und geändert: Die Zeit ist knapper geworden – und damit ist auch der Anspruch an makellose Fotos und perfekte Beiträge gegen Null geschlittert.

Ich koche aber noch immer mit Leidenschaft, probiere Neues aus und komme immer wieder auf diesen Blog zurück, um meine eigenen Rezepte nachzuschlagen. Vor knapp einem halben Jahr sind wir in ein Haus auf dem Land gezogen. Der Platz und die Natur haben mir völlig neue kulinarische Perspektiven eröffnet. Nur die liebe Zeit … die ist nicht mehr geworden, eher im Gegenteil.

So, now what? Lasse ich den Blog weiterhin ruhen oder produziere ich weiter Content und nutze diese Seite eher als Familienkochbuch und persönliches Nachschlagewerk? Ja!

Ich mache weiter. Aber: Ich lasse die Texte nicht mehr groß Korrektur lesen und zücke auch nicht mehr die Spiegelreflexkamera für jedes Bild – mein iPhone muss ab jetzt herhalten. Ich jage weder Sponsoren, SEO-Rankings noch Awards hinterher. Ihr werdet hier keine ewig langen Romane vor dem eigentlichen Rezept finden (yay!), dafür aber ab und zu persönliche Anekdoten, die ich mit den Gerichten verbinde.

Wenn ich diese Zeilen so lese, denke ich, dass Zugut einen neuen Untertitel verdient hat: „Liebes (Koch-)Tagebuch“.

Deshalb geht es heute auch direkt los mit einer neuen Kategorie, die meine aktuelle Obsession mit dem WECK-System widerspiegelt.

Ich hoffe, ihr findet hier das eine oder andere Rezept, das ihr nachmachen wollt!

16. Juli 2026 0 Kommentar 96 Ansichten
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RezepteSüsses

Zerbrochene Zitronenkekse

von Admin 11. Mai 2023

So schwer habe ich mir getan dem Kekskind den passenden Namen zu geben: gebrochene (nein, klingt wie gespiebene), gerissene, aufgerissene, zerplatzte. nein nein nein. Zerbrochen sind sie geworden. Nun gut.

Das ursprüngliche Rezept stammt von The Loopy Whisk und ist dort unter Gluten Free Lemon Crinkle Cookies zu finden. Ich habe meinen Keksen Gluten in Form von hundsnormalen Mehl hinzugefügt, wobei dies für mich auch die Möglichkeit gewesen wäre endlich mein Schär-Mehl (Glutenfreies Mehl – für die Banausen, oder Leser ohne an Zöliakie leidenden Freunden oder Familienmitgliedern – you lucky Bastards) aufzubrauchen, aber dann hätte ich noch Xantan Gum gebraucht und das habe ich nicht.

Das schlechte Foto und mangelnde Fantasie beim verfassen dieses Textes tun mir leid. Eigentlich war dieser Blog von Anfang an eher als mein persönliches virtuelles Rezeptbuch gedacht, dann ist es während der Pandemie ein bissi ausgeartet.

Lasst wissen, wenn ihr die schönsten Zitronencookies probiert. Gutes Gelingen!

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Zerbrochene Zitronenkekse

Zubereitungszeit15 minutes mins
Kochzeit8 minutes mins
Ruhe (im Kühlschrank)2 hours hrs
Portionen: 30 Stück

Zutaten

  • 150 g Zucker
  • 2 Zitronen Zeste davon
  • 70 g Butter flüssig
  • 2 Stück Eier
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 EL Zitronensaft gepresst
  • 240 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Zum Wälzen

  • 100 g Zucker
  • 90 g Staubzucker

Zubereitung

  • Butter schmelzen und abkühlen lassen.
  • Zucker und Zitronenzeste in eine Schüssel geben und mit Fingern gut durchmassieren, damit die Zitrone ihre ätherischen Öle entfalten kann.
  • Mittlerweile abgekühlte Butter hinzufügen und gut durchrühren
  • Eier hinzufügen und noch besser durchrühren, am besten mit einem Schneebesen.
  • Nun den Zitronensaft hineingeben und untermengen.
  • Backpulver und Salz mit Mehl vermisschen und die Mehlmischung zu den feuchten Zutaten dazu geben. Mit einem Holzlöffel oder Spatel gut vermengen. Da der Teig sehl flüssig ist, für die nächsten 2h in den Kühlschrank geben, damit er etwas fester wird. Die Ungeduldigen geben ihn für eine halbe Stunde in den Gefrierschrank.
  • Backofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze aufwärmen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Aus dem Teig Bällchen rollen (ca. 17g) und dann zuerst im Kristal-, dann im Staubzucker wälzen. Mit mindestens 4-5cm Abstand auf das Backblech geben.
    Da die Menge für 2 Bleche ausreicht entweder den Teig in der Zwischenzeit im Kühlschrank lagern oder das Wutzeltempo so anpassen, dass man mit dem zweiten Blech genau dann fertig wird, wenn die ersten Keksis aus dem Ofen kommen.
  • Ca. 8 Minuten backen und einige Minuten abkühlen lassen. Die heissen Kekse sind mürbe und zerbrechlich.
Schon nachgekocht?Lass es uns wissen und tagge @zugut.at oder #vielzugutat. Wir freuen uns über jeden einzelnen Kommentar!
11. Mai 2023 1 Kommentar 4.177 Ansichten
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IndischRezepte

Chicken Tikka Masala

von Admin 20. März 2022

Auf vielfachen Wunsch. Fotos vielleicht morgen, vielleicht nie.

Rezept nach Chetna Makan (ich glaube sie war ein Teil des Jamie Oliver teams oder so?), leicht angepasst und aufgeschrieben. Sonst musst man das ganze Youtube Video schauen um die Zutaten zusammen zu schreiben. Nichts zu danken!

Man nehme:

Brüste von 2 glücklichen Hühnern (ca. 700-800g) in mundgerechte Stücke geschnitten

in der folgenden Marinade mind. 2h, aber am besten über Nacht marinieren.

150g Naturjoghurt
6 Zehen Knoblauch (gepresst, gerieben… whatever, hauptsächlich zerkleinert)
Daumennagelgroßes Stück Ingwer (gerieben)
1TL Salz
1TL Chilipulver
1/2TL Garam Masala
1EL Senföl

kurz danach 50g Cashews (roh) in 50g Milch einweichen, ungefähr so lange wie das Hendl mariniert wird.

Das marinierte Hühnerfleisch in eine, mit Öl bepinselte Form geben und ins auf 200 Grad vorgeheizte Rohr schieben. Da darf es ca. 25 Minuten verweilen.

Währenddessen….

2 mittlere Zwiebeln

kein scheinden und in Öl bei mittleren Hitze anbraten.

1 Stange Zimt
5 Kardamon(e)?
3 Lorbeerblätter

dazugebn. Die Zwiebeln gerne etwas bräunlcih werden lassen. Dann

4 Zehen Knoblauch (zerkleinert) und
ein kleines Stück Ingwer (gerieben) hinzufügen.

kurz anbraten.

5 in würfel geschnittene Tomaten dazugeben. Zudecken und 10-15 Minuten köcheln.
Nun 4 EL Tomatenmark und
eine Handvoll Korianderstängel zu den Tomaten dazugeben.

1TL Korianderpulver
1TL Chilipulver
1TL Garam Masala
1/2TL Kurkuma

hinzufügen. Die eingeweichten Cashews pürrieren und ebenfalls reinkippen. Hendl müsste mittlerweile auch fertig sein, bitte auch hinein damit!

1 grüner Paprika
1 Zwiebel

in mundgerechte Stücke schneiden und ins Tikka reingeben. Nicht mehr kochen.

Alles klar? 😉

ich lasse beide da, weil ich mich nicht entscheiden kann:

20. März 2022 1 Kommentar 5.700 Ansichten
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