
In meiner dörflichen Pampa gibt es keinen asiatischen oder – Gott behüte – koreanischen Supermarkt (I miss u Nakwon!), also muss ich mein Danmuji selbst machen. Zum Glück ist es super einfach und super lecker. Riecht ein bissi nach Pups, schmeckt aber umso besser!
Man kann es dann ins Kimbap packen oder auch so essen. Fürs Kimbap schneide ich es in 1x1cm dicke und Noriblatt (Gim, wenn man beim koreanischen bleiben will) lange Stäbchen. Sonst in ca. 2-3mm dicke Halbkreise mit meinem V-Hobel*.
Gerade experimentiere ich mit dem Einkochen (sprich für lange Zeit Haltbarmachen) des sauereingelegten Gemüses und werde versuchen zu berichten, sobald ich ich da schlau gemacht habe. Solltet ihr aber Interesse haben euch in das Kaninchenloch zu begeben, schaut zB beim Youtube Kanal der lieben und allwissenden Steffi vorbei.
Danmuji
Equipment
- Mandoline oder V-Hobel
Zutaten
- 1 Daikon- oder Bierrettich
Für den Sud
- 150 ml Weissweinessig
- 250 ml Wasser
- 100 g Zucker
- 1 TL Salz
- 1 TL Kurkuma
Zubereitung
- Alle Zutaten für den Sud zum Kochen bringen und solange kochen bis der Zucker sich aufgelöst hat.
- Währenddessen den Rettich schälen, schneiden und in ein geeignetes Gefäß (Glas eignet sich wegen Verfärbungen sehr gut) hineingeben.

- Den Rettich mit kochendheissem Sud übergießen und mindestens einen Tag im Kühlschrank durchziehen lassen. Es schadet nicht ab und zu das Gefäss zu schütteln, wenn der Sud nicht den ganzen Rettich bedeckt.

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